Willkommen beim Lanxess Geschäftsbericht 2012!

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Advanced Intermediates

Kennzahlenüberblick
           
  2011 2012 Veränd.
           
  in Mio. € Marge in % in Mio. € Marge in % in %
           
Umsatzerlöse 1.545   1.674   8,3
EBITDA vor Sondereinflüssen 264 17,1 305 18,2 15,5
EBITDA 245 15,9 311 18,6 26,9
Operatives Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen 198 12,8 238 14,2 20,2
Operatives Ergebnis (EBIT) 175 11,3 244 14,6 39,4
Auszahlungen für Investitionen1) 107   92   – 14,0
Abschreibungen 70   67   – 4,3
Mitarbeiter (31.12.) 2.883   2.841   – 1,5
1) Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen.

Die Umsätze unseres Segments Advanced Intermediates stiegen im Geschäftsjahr 2012 um 129 Mio. € bzw. 8,3 % auf 1.674 Mio. €. Maßnahmen zur Kompensation höherer Einstandspreise für Rohstoffe führten zu einem Preiseffekt von 3,9 %. Zudem ergab sich aus der verbesserten Nachfragesituation ein Mengeneffekt von 2,2 %. Die Entwicklung der Wechselkurse führte zu einem Umsatzanstieg von ebenfalls 2,2 %.

Die Nachfrage nach Agrochemikalien setzte die wesentlichen Impulse im Berichtszeitraum. Beide Business Units des Segments profitierten von dieser Entwicklung. Die Business Unit Advanced Industrial Intermediates steigerte den Absatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum insbesondere bei den Produkten des Aromatenverbunds für die Agrochemie. Darüber hinaus wurden unsere neuen Kapazitäten im Bereich der Menthol-Produktion vom Markt positiv angenommen. Die Region Lateinamerika wuchs relativ am stärksten, während Deutschland in absoluten Größen maßgeblich war.

EBITDA und EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen
Grafik: EBITDA und EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen

Das EBITDA vor Sondereinflüssen des Segments Advanced Intermediates wuchs um 41 Mio. € bzw. 15,5 % auf 305 Mio. €. Höhere Einstandspreise für Rohstoffe, insbesondere für erdölnahe Produkte wie Toluol und Benzol, kompensierten wir auf Segmentebene mit entsprechenden Verkaufspreisanpassungen. Die gute Nachfrage im Agrobereich führte zu einem positiven Mengeneffekt in beiden Business Units. Steigenden Energiekosten standen Produktmixeffekte und Optimierungen in den Fertigungsabläufen gegenüber. Daraus ergab sich insgesamt ein positiver Ergebnisbeitrag. Der vorteilhafte Verlauf der Wechselkurse führte ebenfalls zu einem leicht positiven Effekt. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen stieg daher von 17,1 % auf 18,2 %.

Im Geschäftsjahr fielen Sondererträge von 6 Mio. € an, die sich aus der Anpassung der bilanziellen Vorsorge für eine proaktive, marktbedingte Neuausrichtung der Business Unit Saltigo ergaben. Diese Neuausrichtung war im Vorjahr mit dem Ziel initiiert worden, vorhandene Infrastrukturen und Ressourcen des Pharmabereichs schrittweise für das wachsende Agro-Geschäft zu konvertieren.

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