Willkommen beim Lanxess Geschäftsbericht 2012!

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Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements

LANXESS verfolgt eine konservative Finanzpolitik. Diese ist gekennzeichnet durch langfristig gesicherte Finanzierungen und eine vorausschauende Steuerung finanzieller Risiken. Dabei verfolgen wir die Absicht, dem operativen Geschäft zu jedem Zeitpunkt ausreichend Liquidität zur Verfügung stellen zu können, unabhängig von zyklischen Schwankungen der Real- bzw. der Finanzwirtschaft. Die Verschuldungshöhe orientiert sich im Wesentlichen an den Kennzahlensystemen der führenden Ratingagenturen für Unternehmen aus dem Investment-Grade-Bereich. Als Ausdruck der vorausschauenden Steuerung der Verschuldung hat LANXESS darüber hinaus in 2012 erstmals einen Ziel-Verschuldungskorridor definiert. Über einen normalen Geschäftszyklus hinweg soll sich die Verschuldung innerhalb eines Korridors von 1,0 bis 1,5, gemessen als Verhältnis von Nettofinanzverschuldung zum EBITDA vor Sondereinflüssen, bewegen. Neben dem Liquiditätsrisiko erstreckt sich das Finanzmanagement auf weitere finanzwirtschaftliche Risiken, wie beispielsweise Zins- oder Währungsrisiken. Auch hier verfolgen wir das Ziel, unter anderem mittels derivativer Finanzinstrumente, die sich ergebenden finanziellen Risiken zu reduzieren und damit die Planungssicherheit zu erhöhen. Detailliert wird das Management dieser Risiken im Risikobericht sowie im Anhang zum Konzernabschluss unter der Anhangangabe [35] „Finanzinstrumente“ dargestellt. Der Erfolg bzw. die Richtigkeit unseres Finanzmanagements wurde wie in den Jahren zuvor auch im Geschäftsjahr 2012 bestätigt: Die im Berichtsjahr weiterhin volatilen Kapitalmärkte hatten keinen negativen Einfluss auf unsere solide Finanzposition oder unser Rating. Die stabile Finanzlage diente als verlässliche Unterstützung unserer Wachstumsstrategie und für die Erreichung unserer operativen Ziele.

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