Willkommen beim Lanxess Geschäftsbericht 2012!

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(35) Finanzinstrumente

Der Bestand an originären Finanzinstrumenten ist aus der Bilanz ersichtlich. Finanzinstrumente der Aktivseite werden – gemäß IAS 39 – in die Kategorien „Kredite und Forderungen“, „erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet“, „bis zur Endfälligkeit gehalten“ und „zur Veräußerung verfügbar“ eingeordnet und entsprechend dieser Einordnung zu Anschaffungskosten oder zu Marktwerten bilanziert. Finanzinstrumente, die Verbindlichkeiten darstellen und weder zu Handelszwecken gehalten werden noch Derivate sind, werden zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt.

Risiken und Risikomanagement

Durch die globale Ausrichtung des LANXESS Konzerns sind dessen Geschäftstätigkeit, Ergebnisse und Zahlungsströme unterschiedlichen Marktrisiken ausgesetzt. Die für den Konzern wesentlichen Risiken wie Währungs-, Zins- und Kreditrisiken, das Liquiditätsrisiko sowie die Rohstoffpreisrisiken werden durch ein zentrales Risikomanagement gesteuert.

Die oben genannten Risiken könnten die Ertrags- und die Finanzlage des LANXESS Konzerns beeinträchtigen. Im Folgenden wird auf diese einzelnen Risiken sowie das Risikomanagement des LANXESS Konzerns eingegangen.

Die Grundzüge des Risikomanagements werden vom Vorstand festgelegt. In regelmäßig stattfindenden Strategiegesprächen des Finanzrisikokomitees unter Vorsitz des Finanzvorstands wird über die Ergebnisse des finanziellen Risikomanagements sowie über das aktuelle Risiko berichtet und die weitere Vorgehensweise entschieden. Zur Beurteilung der Auswirkung von Marktentwicklungen werden Simulationsrechnungen vorgenommen. Die Umsetzung der Beschlüsse des Finanzrisikokomitees sowie das laufende Risikomanagement werden zentral von der Group Function Treasury wahrgenommen. Ziel des finanziellen Risikomanagements ist es, Risiken zu erkennen und zu bewerten sowie deren Auswirkungen zu steuern und gegebenenfalls zu begrenzen.

Währungsrisiken

Da der LANXESS Konzern Geschäfte in vielen verschiedenen Währungen durchführt, ist er einer Reihe von Risiken im Zusammenhang mit Schwankungen der relativen Werte dieser Währungen, insbesondere zwischen dem Euro und dem US-Dollar, ausgesetzt.

Währungsrisiken aus potenziellen Wertminderungen eines Finanzinstruments aufgrund von Änderungen von Wechselkursen (Transaktionsrisiken) bestehen insbesondere dort, wo Forderungen oder Verbindlichkeiten in einer anderen als der lokalen Währung der Gesellschaft bestehen.

Die Risiken aus der operativen Geschäftstätigkeit werden systematisch erfasst und analysiert. Während eine Absicherung gegen Risiken, die aus Schwankungen der in Fremdwährung lautenden Forderungen und Verbindlichkeiten resultieren, grundsätzlich zu 100 % erfolgt, wird über den Umfang der Absicherung gegen Währungsrisiken aus erwarteten Transaktionen regelmäßig entschieden. Die Absicherung für einen wesentlichen Teil der vertraglichen und vorhersehbaren Währungsrisiken erfolgt durch die Nutzung derivativer Finanzinstrumente, deren Änderungen im beizulegenden Zeitwert im Finanzergebnis sowie im Fall von Cashflow-Hedges im sonstigen Ergebnis erfasst werden. Das realisierte Ergebnis aus dem effektiven Teil von Cashflow-Hedges wird im sonstigen betrieblichen Ergebnis erfasst.

Währungsrisiken aus Finanztransaktionen werden in der Regel inklusive Zinsen zu 100 % kursgesichert. Als Sicherungsinstrumente werden Devisentermingeschäfte genutzt.

Da für den wesentlichen Teil der Währungsrisiken Derivate abgeschlossen werden, ist der LANXESS Konzern der Ansicht, dass ein Anstieg oder ein Absinken des Eurokurses im Verhältnis zu anderen wichtigen Währungen sich kurzfristig nur eingeschränkt auf die Zahlungsströme auswirken würden. Auf Dauer könnten diese Wechselkursschwankungen jedoch die künftigen Zahlungsströme beeinträchtigen, falls der LANXESS Konzern nicht in der Lage sein sollte, diese Wechselkursschwankungen, z. B. durch die Preisgestaltung für seine Produkte in der jeweiligen lokalen Währung, aufzufangen.

Wäre der Euro gegenüber sämtlichen Währungen zum Bilanzstichtag um 5 % aufgewertet gewesen, hätte die Änderung der beizulegenden Zeitwerte der Derivate einen Effekt von 20 Mio. € (Vorjahr: 19 Mio. €) ergeben, der sich hauptsächlich auf das sonstige Ergebnis ausgewirkt und dieses entsprechend erhöht hätte. Der Effekt entfällt hauptsächlich auf den US-Dollar. Im Falle einer Abwertung des Euro ergäbe sich im Wesentlichen ein gegenläufiger Effekt.

Viele Unternehmen des LANXESS Konzerns sind außerhalb der Eurozone angesiedelt. Da der Konzernabschluss in Euro aufgestellt wird, werden die Jahresabschlüsse dieser Tochterunternehmen zur Übernahme in den Konzernabschluss in Euro umgerechnet. Änderungen des durchschnittlichen Wechselkurses von Periode zu Periode für die Währung eines bestimmten Landes können die Umrechnung in Euro sowohl des Umsatzes als auch des Ertrags, welche in dieser Währung ausgewiesen sind, maßgeblich beeinflussen (Translationsrisiken). Anders als der Effekt der Wechselkursschwankungen im Falle des Transaktionsrisikos hat das Umrechnungsrisiko keinerlei Auswirkungen auf die Zahlungsströme des Konzerns in lokaler Währung.

Der LANXESS Konzern hat außerhalb der Eurozone wesentliche Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und Geschäfte, die in lokalen Währungen ausgewiesen sind. Obwohl das diesen Anlagen anhaftende langfristige Währungsrisiko regelmäßig eingeschätzt und bewertet wird, werden Devisentransaktionen im Hinblick auf diese Risiken grundsätzlich nur dann abgeschlossen, wenn erwogen wird, sich aus einem bestimmten Geschäft zurückzuziehen, und wenn die durch diesen Rückzug frei gewordenen Mittel zurückgeführt werden sollen. Der LANXESS Konzern weist Auswirkungen von Wechselkursschwankungen bei der Umrechnung von Nettobestandswerten in Euro im sonstigen Ergebnis aus.

Zinsrisiken

Bewegungen des Marktzinssatzes können Schwankungen in der Gesamtrendite eines Finanzinstruments bewirken. Diese Zinsrisiken betreffen sowohl Finanzanlagen als auch Finanzschulden.

Da der überwiegende Anteil der Finanzschulden zu festen Zinskonditionen aufgenommen wurde, haben Zinsänderungen in den kommenden Jahren nur einen begrenzten Einfluss auf den LANXESS Konzern. Die verfügbare Liquidität ist in Anlagen mit kurzer Zinsbindung investiert, so dass der LANXESS Konzern kurzfristig von steigenden Zinsen profitiert. Eine generelle Veränderung des Zinsniveaus um 1 %-Punkt zum Stichtag 31. Dezember 2012 hätte das Konzernergebnis um 3 Mio. € (Vorjahr: 3 Mio. €) verändert.

Kreditrisiken

Kreditrisiken bestehen aufgrund von Liefer- und Leistungsbeziehungen sowohl mit unseren Kunden als auch mit Bank- und Finanzpartnern, insbesondere im Rahmen von Geldanlagegeschäften und Transaktionen mit Finanzinstrumenten.

Kundenrisiken werden systematisch erfasst, analysiert und gesteuert, wobei neben internen Informationen auch externe Informationsquellen genutzt werden. Vor allem dann, wenn Kundenportfolios ein erhöhtes Risikoprofil aufweisen, können solche Portfolios gegen das Kreditrisiko abgesichert werden.

Ziel des LANXESS Forderungsmanagements ist es, alle Außenstände pünktlich und vollständig einzuziehen sowie das Ausfallrisiko zu minimieren. Die laufende Überwachung erfolgt systemunterstützt entsprechend den mit den Kunden vereinbarten Zahlungszielen. Es werden grundsätzlich geschäfts- bzw. landestypische Zahlungsziele vereinbart. Rückständige Zahlungen werden in regelmäßigen Intervallen angemahnt.

Das maximale Ausfallrisiko der Forderungen, der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie der liquiditätsnahen, derivativen und sonstigen finanziellen Vermögenswerte wird durch den in der Bilanz ausgewiesenen Buchwert wiedergegeben.

Zur Absicherung materieller Kreditrisiken aus Kundenforderungen wurden Kreditversicherungsverträge bei einem namhaften europäischen Kreditversicherer abgeschlossen, die Ausfallrisiken insbesondere in Europa und Nordamerika – nach Abzug eines Selbstbehalts – im mittleren zweistelligen Mio. €-Bereich abdecken. Darüber hinaus mindern zu Gunsten des LANXESS Konzerns eröffnete Akkreditive das maximale Kreditrisiko. In Einzelfällen wird mit dem Vertragspartner Vorauskasse vereinbart.

Daneben sichert grundsätzlich ein vertraglich vereinbarter Eigentumsvorbehalt das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Kaufpreiszahlung durch den Vertragspartner. Der überwiegende Teil der Forderungen entfällt auf Kunden mit sehr guter Bonität.

Bei der Auswahl von Bank- und Finanzpartnern für Geldanlagegeschäfte und Transaktionen mit Finanzinstrumenten ist die Bonität der Partner ein wichtiges Kriterium der LANXESS Finanzpolitik und des Kreditrisikomanagements. Daher strebt LANXESS grundsätzlich an, mit Bank- und Finanzpartnern Geschäfte zu tätigen, die mindestens über ein Investment-Grade-Rating verfügen. Die zum Bilanzstichtag offenen Derivate und Finanzanlagen wurden nahezu ausschließlich mit Banken mit Bonität im Investment-Grade-Bereich kontrahiert.

Ferner erfolgt im Rahmen des Kreditrisikomanagements ein globales Management des Kontrahentenrisikos für alle bestehenden Bank- und Finanzpartner. Hierbei achtet der LANXESS Konzern darauf, dass im Sinne einer Risikodiversifikation keine existenzbedrohenden Konzentrationsrisiken bestehen. Durch den Abschluss von Rahmenverträgen können im Falle der Insolvenz des Transaktionspartners die Marktwerte der offenen Handelspositionen miteinander aufgerechnet werden, was zu einer weiteren Verringerung der Risikopositionen führt.

Liquiditätsrisiken

Liquiditätsrisiken bestehen in möglichen finanziellen Engpässen und dadurch verursachten erhöhten Refinanzierungskosten. Ziel des Liquiditätsmanagements des LANXESS Konzerns ist die Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit durch einen ausreichenden Bestand an Liquiditätsreserven und fest zugesagten Kreditlinien sowie die Optimierung des gruppeninternen Liquiditätsausgleichs.

Im Dezember 2012 wurde eine neue syndizierte Kreditlinie über 1,25 Mrd. € unterzeichnet, die zum Bilanzstichtag nicht wesentlich in Anspruch genommen wurde. Diese ist mit einer Laufzeit bis Februar 2018 und jeweils zwei einjährigen Verlängerungsoptionen ausgestattet. Mit dieser Finanzierung wurde die ursprünglich im November 2014 fällige syndizierte Kreditlinie in Höhe von 1,4 Mrd. € frühzeitig refinanziert. Daneben besteht eine weitere wesentliche Kreditlinie mit der Europäischen Investitionsbank über 200 Mio. €, die zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen wurde. Neben den Kreditlinien bestanden kurzfristig verfügbare Liquiditätsreserven in Höhe von 797 Mio. € (Vorjahr: 528 Mio. €) in Form von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten sowie hoch liquiden AAA-Geldmarktfondsanlagen. Dementsprechend verfügt der LANXESS Konzern über eine Liquiditätsposition, die sich über eine breite Basis von Finanzierungsinstrumenten erstreckt.

Aus der nachfolgenden Tabelle sind die vertraglich vereinbarten (undiskontierten) Zahlungsströme der originären finanziellen Verbindlichkeiten, der hierin enthaltenen Zinsen sowie der derivativen Finanzinstrumente ersichtlich:

Stand 31.12.2011
             
in Mio. € 2012 2013 2014 2015 2016 > 2016
             
Anleihen – 436 – 70 – 570 – 32 – 232 – 541
davon Zinsen – 34 – 70 – 70 – 32 – 32 – 41
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten – 167 – 33 – 40 – 38 – 37 – 63
davon Zinsen – 7 – 6 – 5 – 4 – 3 – 2
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen – 766          
davon Zinsen 0          
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing – 14 – 38 – 9 – 6 – 6 – 27
davon Zinsen – 3 – 3 – 2 – 2 – 1 – 5
Sonstige originäre finanzielle Verbindlichkeiten – 62 – 1 – 3 – 3 – 2 – 1
davon Zinsen – 56 0 0 0 0 0
Derivative Verbindlichkeiten            
Sicherungsinstrumente im Rahmen des Hedge Accountings            
Auszahlungen – 447 – 183        
Einzahlungen 417 173        
Andere Sicherungsinstrumente            
Auszahlungen – 788 – 2 – 13 – 18 – 24  
Einzahlungen 777 2 11 17 23  
Derivative Vermögenswerte            
Sicherungsinstrumente im Rahmen des Hedge Accountings            
Auszahlungen – 38 – 2        
Einzahlungen 39 2        
Andere Sicherungsinstrumente            
Auszahlungen – 364 0 0 – 6    
Einzahlungen 370 2 0 6    
 
Stand 31.12.2012
             
in Mio. € 2013 2014 2015 2016 2017 > 2017
             
Anleihen – 42 – 593 – 115 – 252 – 41 – 1.343
davon Zinsen – 42 – 93 – 55 – 52 – 41 – 143
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten – 80 – 46 – 38 – 37 – 41 – 22
davon Zinsen – 5 – 5 – 4 – 3 – 2 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen – 795          
davon Zinsen 0          
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing – 38 – 10 – 7 – 7 – 5 – 25
davon Zinsen – 3 – 2 – 2 – 2 – 1 – 4
Sonstige originäre finanzielle Verbindlichkeiten – 57 – 3 – 3 – 2 0 – 2
davon Zinsen – 54 0 0 0 0 0
Derivative Verbindlichkeiten            
Sicherungsinstrumente im Rahmen des Hedge Accountings            
Auszahlungen – 170 – 20        
Einzahlungen 162 19        
Andere Sicherungsinstrumente            
Auszahlungen – 260 – 13 – 19 – 25 – 9  
Einzahlungen 257 12 17 23 8  
Derivative Vermögenswerte            
Sicherungsinstrumente im Rahmen des Hedge Accountings            
Auszahlungen – 331 – 172        
Einzahlungen 343 180        
Andere Sicherungsinstrumente            
Auszahlungen – 952 – 5 – 27      
Einzahlungen 967 5 28      
 

Die für das auf den Bilanzstichtag folgende Geschäftsjahr vertraglich vereinbarten Auszahlungen für sonstige originäre finanzielle Verbindlichkeiten enthalten mit 52 Mio. € (Vorjahr: 53 Mio. €) Zinsabgrenzungen, die im Wesentlichen die Anleihen betreffen.

Rohstoffpreisrisiken

Der LANXESS Konzern ist bei seiner operativen Geschäftstätigkeit Marktpreisänderungen im Commodity-Bereich ausgesetzt. Preiserhöhungen aus der Energie- und Rohstoffbeschaffung werden in der Regel an die Kunden weitergegeben. Wenn eine Weitergabe für bestimmte Marktpreisrisiken nur eingeschränkt möglich ist, werden diese Risiken systematisch erfasst, bewertet und im Rahmen des finanziellen Risikomanagements gesteuert. Das Ziel hierbei ist eine kontrollierte und bewusste Reduzierung der Cashflow-Volatilität und damit der Volatilität des Unternehmenswerts durch den systematischen Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten. Im Fall von Cashflow-Hedges, die den Anforderungen des Hedge Accountings genügen, erfolgt die Erfassung der Änderungen der beizulegenden Zeitwerte bis zur Realisierung des abgesicherten Grundgeschäfts im sonstigen Ergebnis.

Wenn sämtliche Rohstoffpreise zum Bilanzstichtag um 10 % höher bzw. niedriger gewesen wären, wäre das sonstige Ergebnis aufgrund der Änderungen der beizulegenden Zeitwerte der Sicherungsinstrumente um 0 Mio. € (Vorjahr: 2 Mio. €) höher bzw. niedriger gewesen.

Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte von Finanzinstrumenten

In den nachfolgenden Aufstellungen werden die Buchwerte der einzelnen Klassen von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten ihren jeweiligen beizulegenden Zeitwerten gegenübergestellt. Weiterhin wird die Grundlage für den bilanziellen Wertansatz aufgezeigt:

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31.12.2011
                 
in Mio. € Bewertungskategorie gemäß IAS 39 Buchwert 31.12.2011 Wertansatz Bilanz gemäß IAS 39 Wertansatz Bilanz gemäß IAS 17 Beizulegender Zeitwert 31.12.2011
  Fortgeführte Anschaffungskosten Anschaffungskosten Beizulegender Zeitwert (sonstiges Ergebnis) Beizulegender Zeitwert (Gewinn oder Verlust)
                 
Finanzielle Vermögenswerte                
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 1.146 1.146         1.146
Forderungen aus Finanzierungsleasing 6         6 6
Sonstige finanzielle Forderungen LaR 41 41         41
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente LaR 178 178         178
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte                
Liquiditätsnahe finanzielle Vermögenswerte AfS 350     350     350
Sonstige zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte AfS 81   8 73     73
Derivative Vermögenswerte                
Sicherungsinstrumente im Rahmen des Hedge Accountings 1     1     1
Andere Sicherungsinstrumente FAHfT 15       15   15
                 
Finanzielle Verbindlichkeiten                
Anleihen FLAC – 1.593 – 1.593         – 1.700
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten FLAC – 350 – 350         – 350
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC – 766 – 766         – 766
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing – 84         – 84 – 84
Sonstige originäre finanzielle Verbindlichkeiten FLAC – 71 – 71         – 71
Derivative Verbindlichkeiten                
Sicherungsinstrumente im Rahmen des Hedge Accountings – 38     – 38     – 38
Andere Sicherungsinstrumente FLHfT – 15       – 15   – 15
 

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31.12.2012
                 
in Mio. € Bewertungskategorie gemäß IAS 39 Buchwert 31.12.2012 Wertansatz Bilanz gemäß IAS 39 Wertansatz Bilanz gemäß IAS 17 Beizulegender Zeitwert 31.12.2012
  Fortgeführte Anschaffungskosten Anschaffungskosten Beizulegender Zeitwert (sonstiges Ergebnis) Beizulegender Zeitwert (Gewinn oder Verlust)
                 
Finanzielle Vermögenswerte                
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 1.117 1.117         1.117
Forderungen aus Finanzierungsleasing 4         4 4
Sonstige finanzielle Forderungen LaR 8 8         8
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente LaR 386 386         386
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte                
Liquiditätsnahe finanzielle Vermögenswerte AfS 411     411     411
Sonstige zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte AfS 20   15 5     5
Derivative Vermögenswerte                
Sicherungsinstrumente im Rahmen des Hedge Accountings 21     21     21
Andere Sicherungsinstrumente FAHfT 23       23   23
                 
Finanzielle Verbindlichkeiten                
Anleihen FLAC – 1.946 – 1.946         – 2.128
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten FLAC – 245 – 245         – 245
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC – 795 – 795         – 794
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing – 78         – 78 – 78
Sonstige originäre finanzielle Verbindlichkeiten FLAC – 65 – 65         – 65
Derivative Verbindlichkeiten                
Sicherungsinstrumente im Rahmen des Hedge Accountings – 8     – 8     – 8
Andere Sicherungsinstrumente FLHfT – 6       – 6   – 6
LaR Loans and Receivables (Kredite und Forderungen)
AfS Available-for-Sale Financial Assets (zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte)
FAHfT Financial Assets Held for Trading (zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte)
FLAC Financial Liabilities Measured at Amortised Cost (zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten)
FLHfT Financial Liabilities Held for Trading (zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Verbindlichkeiten)
Buchwerte nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39
     
in Mio. € 31.12.2011 31.12.2012
     
Kredite und Forderungen 1.365 1.511
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 431 431
Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte 15 23
  1.811 1.965
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten – 2.780 – 3.051
Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Verbindlichkeiten – 15 – 6
  – 2.795 – 3.057
 

Bewertung zum beizulegenden Zeitwert

Bei Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert ist eine hierarchische Einstufung vorzunehmen, die der Erheblichkeit der in die Bewertung einfließenden Faktoren Rechnung trägt. Diese umfasst drei Stufen:

Stufe 1
Auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten notierte (unverändert übernommene) Preise

Stufe 2
Eingangsgrößen, bei denen es sich nicht um die auf Stufe 1 berücksichtigten notierten Preise handelt, die sich aber für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit entweder direkt (d. h. als Preis) oder indirekt (d. h. in Ableitung von Preisen) beobachten lassen

Stufe 3
Nicht auf beobachtbaren Marktdaten basierende Faktoren für die Bewertung des Vermögenswerts oder der Verbindlichkeit (nicht beobachtbare Eingangsgrößen)

Die hierarchische Einstufung der Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert ist wie folgt:

Hierarchische Einstufung der Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert
       
in Mio. € 31.12.2011
       
  Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3
       
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte      
Liquiditätsnahe finanzielle Vermögenswerte 350
Sonstige zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 72 1
Derivative Vermögenswerte 16
Derivative Verbindlichkeiten – 53
 
Hierarchische Einstufung der Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert
       
in Mio. € 31.12.2012
       
  Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3
       
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte      
Liquiditätsnahe finanzielle Vermögenswerte 411
Sonstige zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 4 1
Derivative Vermögenswerte 44
Derivative Verbindlichkeiten – 14
 

Nettoergebnisse nach Bewertungskategorien

In der nachfolgenden Tabelle werden die Nettoergebnisse entsprechend den Bewertungskategorien von IAS 39 dargestellt:

Nettoergebnisse nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39
     
in Mio. € 2011 2012
     
Kredite und Forderungen 14 4
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte – 10 – 9
Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten 0 0
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten – 100 – 96
  – 96 – 101
 

Die Nettogewinne bzw. -verluste enthalten im Wesentlichen Zinserträge und -aufwendungen sowie Ergebnisse aus Wertänderungen.

Das Nettoergebnis der zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerte beinhaltet Gewinne in Höhe von 10 Mio. € (Vorjahr: 7 Mio. € Verluste), die im sonstigen Ergebnis erfasst wurden.

Zusätzlich sind im Geschäftsjahr 2012 Aufwendungen aus Gebühren im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten in Höhe von 6 Mio. € (Vorjahr: 8 Mio. €) angefallen.

Besicherung finanzieller Verbindlichkeiten

Finanzielle Verbindlichkeiten in Höhe von 4 Mio. € (Vorjahr: 15 Mio. €) waren durch die Bestellung von Hypotheken und andere dingliche Sicherheiten besichert.

Mezzanine Finanzierung

Mezzanine Finanzierung Finanzierungsinstrumente mit mezzaninem Charakter, wie z. B. Genussscheine, Wandel- und Optionsanleihen, sind nicht begeben. Für Erläuterungen zu den Möglichkeiten zur Begebung von derartigen Instrumenten wird auf Anhangangabe [12] verwiesen.

Service

Kennzahlenvergleich